BlöZinger
KopfkinoKabarett aus Wien
Grosses Kino, keine Leinwand – das gibt’s nur bei BlöZinger. Robert Blöchl und Roland Penzinger, zusammengenommen „BlöZinger“, sind die Erfinder und Grossmeister des KopfKinoKabaretts. Ein Film. Live gespielt auf der Bühne. Mit einem Minimum an Requisiten. Und einem Maximum an Ideen, mit denen BlöZinger Vorstellungskraft und Lachmuskeln ihrer Zuschauerinnen und Zuschauer zu Höchstleistungen animieren. Da werden untrainierte Zwerchfelle gedehnt und eingerostete Gehirnwindungen geölt. Mit schauspielerischer Raffinesse und einer grossen Portion „Schmäh“ erwecken BlöZinger ihre skurrilen Bühnenfiguren zum Leben, wechseln blitzschnell die Rollen und bringen jeden Charakter derart genial auf den Punkt, dass dem Publikum gar keine Wahl bleibt, als sich in den geistreich-vergnüglichen Kosmos ziehen zu lassen, den BlöZinger auf der Bühne erschaffen. Und natürlich gibt’s dazu doch eine Leinwand – sogar die grösste der Welt: unsere Fantasie.
Als Duo „BlöZinger“ sind Robert Blöchl und Roland Penzinger seit 2004 unterwegs. Für ihre KopfKinoKabarett-Programme erhielten sie unter anderen den Deutschen Kleinkunstpreis und den Österreichischen Kabarettpreis. 2026 wurden sie beim „Stuttgarter Besen“ mit dem Publikumspreis ausgezeichnet und 2016 bei der Krönung in Aadorf zum König ernannt.
«Wie im Zoo»
Im neuen Programm „Wie im Zoo“ wird es schräg: Ein Marder beisst einem Auto die Leitungen durch. Ein Mann greift zum Schweizer Taschenmesser. Und irgendwo im Wald wartet seit dreissig Jahren ein Baum namens Bertl. Von da an wird es nur noch schräger …
„Wie im Zoo“ ist ein Abend über das seltsame Verhältnis zwischen Mensch und Tier. Zwischen Beobachter und Beobachtetem. Zwischen Technikbegeisterung und der Sehnsucht, einfach im Wald zu leben. Es geht um eine selbstgebaute Marderfalle mit E-Antrieb, um einen Briefträger namens Hubert, der kurz gebrannt hat – aber zum Glück nur kurz – und um die Erkenntnis, dass der Mensch vermutlich nicht die Krone der Schöpfung ist. Dazwischen: rauchende Jungrehe, philosophische Höhlenbilder und die ehrliche Feststellung, dass das Publikum das gefährlichste Raubtier im Raum ist.
BlöZinger verbinden präzise Beobachtung mit absurder Konsequenz und einem feinen Gespür für den Moment, in dem das Alltägliche plötzlich ins Surreale kippt. Und am Ende ist nicht mehr ganz klar, wer hier eigentlich wen beobachtet …
«Das Ziel ist im Weg»
In ihrem mittlerweile zehnten (!) Bühnenprogramm „Das Ziel ist im Weg“nehmen BlöZinger ihr Publikum wieder mit ins KopfKinoKabarett. Denn: Wer eine Reise tut, der kann was erzählen. Und gereist sind die beiden Kabarettisten sehr viel und vor allem auch: sehr gemeinsam. Anstatt nun aber ihre Bekannten mit Dias ihrer Reiseerlebnisse in den Wahnsinn zu treiben, stellen sich Robert Blöchl und Roland Penzinger auf die Bühne und erzählen auf ihre unnachahmliche Art skurrile Geschichten von der Suche nach der eigenen Mitte. Aber wo beginnt man so eine Suche? In der Ferne oder doch besser beim eigenen Nabel? Und wenn man sie gefunden hat, die Mitte, schickt man seinen Liebsten dann eine Postkarte, um Bescheid zu geben, dass das Wetter gut und das Essen schön ist? Und überhaupt: Muss man eigentlich immer irgendwo ankommen? Oder sollte man es nicht eher halten wie der Busfahrer, der BlöZinger kürzlich mit den folgenden Worten durch die deutsche Pampa chauffierte? „It’s better to travel hopefully than to arrive.“ Amen
Weiterhin gespielt wird auch das Programm «Schloss mit lustig»
Robert Blöchl & Roland Penzinger
Robert Blöchl ist Lehrer für Englisch, Musik und Religion. Seit 2000 engagiert er sich als Dr. Sommersprossi bei den „CliniClowns“ und war im Ensemble des Improtheater „Meet the Monster“ in Wien. Robert Blöchl lebt und arbeitet in Wien.
Roland Penzinger gründet 1996 den „Circus SOBINI“ und fungiert bis 2002 als Circusdirektor. Seit 1997 tritt er als Strassenkünstler mit „Blamage pour Gage“, „Balduin“ und dem „Circus Sobini“ auf, seit 1998 ist er als Dr. Penizilini bei den „CliniClowns“ aktiv und spielte auch beim Improtheater „Meet the Monster“ und „Twisted Theater“. Roland Penzinger lebt und arbeitet in Wien.