9 Volt Nelly
mit Lea Whitcher und Jane Mumford

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Seit 2014 treiben Lea Whitcher und Jane Mumford auf den Bühnen des deutschsprachigen Raums ihr Unwesen. Whitcher kommt vom Theater, Mumford vom Trickfilm. 9 Volt Nelly ist eine Mischung aus Beidem.

9 Volt: Das sind diese Batterien, die wir alle als Kinder abgeleckt haben, damit es uns eins „fitzt“. 9 Volt sind eben gerade noch erträglich, ein Stromschlag an der Schmerzensgrenze, und so sind auch die Auftritte des Duos. Aufregend, abenteuerlich, und ein Bisschen weh tut’s auch. Und warum „Nelly“? So heisst das innere Pferd, das ausgebüchst ist, das durch die Steppen gallopiert, das sich nicht zähmen lässt.

9 Volt Nelly ist komisch, kritisch, kitischig. Multilingual und politisch, musikalisch und postmodern. Whitcher und Mumford lassen sich inspirieren von den weltpolitischenGeschehnissen, von ihrer Wut und ihrer Verspieltheit. Sie bedienen mit grosser Lust jedes performative Genre (ausser Poetry Slam) und vermischen Kabarett mit Theater, Comedy mit Musik, Satire und Punk, Aktivismus und Chabis.

«Mit ihrer Lust am Unangepassten und Unverblümten stehen Lea und Jane für eine neue Generation weiblicher Comedians, die die Welt ohne Scheu vor Tabus klug hinterfragt.»

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NEUES PROGRAMM AB MAI 2020

F***k Freedom


3 Jahre nach dem ersten Programm ist es wieder soweit. Ab Mai 20 gehen die beiden Künstlerinnen mit einem neuen Programm auf Tournee. Auch mit ihrem zweiten gemeinsamen Programm wird sich das Duo im performativen Grenzbereich zwischen Theater, Musik Comedy, Punk und Nonsense bewegen. 9 Volt Nelly ist komisch, kritisch, kitschig. Multilingual und politisch, musikalisch und postmodern. Whitcher und Mumford lassen sich inspirieren von den weltpolitischen Geschehnissen, von ihrer Wut und ihrer Verspieltheit.

“F*** Freedom” ist ein musikalischer Abend mit gewohnt viel Schalk, Charme und Politik. In den Figuren der “Whiskey Sisters” ballern und balladieren sich Whitcher und Mumford live, akustisch und barfuss in die Herzen ihres Publikums. Und das in bestem «Schwederdütsch». Die Whiskey Sisters haben mit einem buchstäblichen Knall ihr Leben in Texas zurückgelassen, um im magischen «Schwederland» endlich ein emanzipiertes Dasein zu führen. Doch ist ein wildes Leben in kompletter Freiheit wirklich erstrebenswert? Sehnen wir uns nicht vielleicht doch nach Regeln, Ordnung und einem Kuschelpony? Wer sind wir überhaupt, nachdem wir uns von konservativen Rollenbildern verabschiedet haben?  Fragen, die euch die Whiskey Sisters am liebsten in zweistimmigem Eierstock-Country beantworten. Yippie Ay-yay! 

Die Premiere ist 14. Mai 2020 im Millers Zürich.

{ Weitere Infos folgen }

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AKTUELLES PROGRAMM

«Ich möchte ein Eisberg sein»


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In ihrem ersten abendfüllenden Programm unternehmen 9 Volt Nelly eine Kreuzfahrt quer durch das Bermudadreieck der Spassgesellschaft, die seichten Gewässer des abendländischen Inseldenkens und das offene Meer der grossen, quälenden Fragen. Sie rammen zuversichtlich die Spitze jedes Eisbergs der ihnen in die Quere kommt. Da steht ihnen Wasser bald bis zum Hals. Und es steht ihnen gut.

Frau Heini und Frau Schmidli sind zwei normale Schweizer Frauen mittleren Alters. „Erst kommt das Joggen, dann die Moral“ – so das Mantra der zwei Nachbarinnen, die sich von den immer schlechteren Schlagzeilen in das überschaubare Reich des Fitnessstudios zurückziehen. Doch selbst hier lauert das Monster der Erstweltgesellschaft – das totale Empathie-Burnout. Da hilft nur eins: Ferien. Aber das Kreuzfahrtschiff voller Realitätsflüchtlinge nimmt Kurs auf das Kap der falschen Hoffnung, und steuert bald schon mit Volldampf auf die unsichtbaren Grenzen der politischen Korrektheit zu. Da beginnt im Kopf der zwei Joggingfreundinnen ein Radikalisierungsprozess, den kein Sex-On-The-Beach-Coupon mehr verhindern kann.

Kurz-Biografie


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Lea Whitcher

hat Schauspiel an der ZHdK studiert. Seit 2012 ist sie als freischaffende Darstellerin unterwegs und jongliert ein Leben zwischen globalem Dokumentartheater, avantgardistischer Performance, sprecherischen Virtuositäten und trashigem Entertainment. Dass sie für diesen Spagat eigentlich vier Beine bräuchte, stört sie nur selten. ( www.leawhitcher.com)

Jane Mumford
wünscht sich ebenfalls, sie hätte mehr Twister gespielt in ihrer Jugend. Seit 2015 hat sie den Master in Animation von der HSLU Design&Kunst in der Tasche, und verbringt ihre Zeit entsprechend – wenn sie nicht gerade auf der Bühne steht mit 9 Volt Nelly, in einer Band oder Solo mit einem Stand-Up Programm – mit digitalem oder analogem Zeichnen.  (www.janemumford.ch)

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Preise


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Gewinnerinnen Oltner Kabarett-Casting 2016

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Künstlerinnen-Webseite

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