Ensemble Hart auf Hart
Elisabeth Hart und Rhaban Straumann

Die Zusammenarbeit von Elisabeth Hart und Rhaban Straumann entstand in und wuchs durch die Krise. Der Lockdown Mitte März 2020 schuf neue Realitäten, er strandete in Leipzig, beide blieben sie ohne Auftrittsmöglichkeiten. Es entstanden Texte, ihrerseits für ein deutsches Publikum, seinerseits für das Publikum in der Schweiz. Es folgte die Zusammenarbeit durch das Arbeitsstipendiums «Denkzeit» der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen*. Durch die Zusammenarbeit angeregt und durch die neue Lebenssituation bestärkt entschieden sie sich, ihr gemeinsames Schaffen weiterzuentwickeln und auszubauen. «wollen Sie wippen» war lanciert.

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WOLLEN SIE WIPPEN

Von und mit

Elisabeth Hart und Rhaban Straumann

Eine Deutsch- / Schweizer Satire

Subtil satirisches Schauspiel am Tisch von und mit dem Theaterduo Elisabeth Hart & Rhaban Straumann

Das deutsch-/schweizerische Duo Hart auf Hart aus Leipzig präsentiert ein wortgewandtes Spiel mit viel subtilem Humor. Die Leipziger Schauspielerin Elisabeth Hart und der Oltner Schauspieler Rhaban Straumann haben kurz vor der Pandemie künstlerisch zusammengefunden, entwickelten und schrieben während den einzelnen Lockdowns ein genussvoll satirisches Stück für schwierige und gute Zeiten.

„Wollen Sie wippen?“ ist eine Spielplatzsatire ohne erzieherische Inhalte oder Ansprüche. Das Stück handelt von einer Schauspielerin und einem Schauspieler, die ein selbstgeschriebenes Stück lesen. Darin begegnen sich eine Frau und ein Mann auf einem Spielplatz. Erst zufällig, schließlich immer wieder. Sie Deutsche. Er Schweizer. Er ergötzt sich am Leiden der Eltern, sie findet Gefallen an der Manipulation der Spielgeräte. Mit gebührender Distanz und ohne Moralkeule nähern sie sich großen sowie relevanten Themen und scheuen sich nicht vor heiklen Fragen. Selbst oberflächliche Klischees erhalten in ihrer Unterhaltung Tiefgang, während sprachliche Differenzen kulturelle Unterschiede zu Tage bringen.

Sie: „Man sagt Phi mal Daumen.“
Er: „Wir sagen Handgelenk mal Phi.“
Sie: „Oh, wie ungenau.“

Mit jedem Tag wird die Verbindung zwischen den beiden Menschen auf dem Spielplatz intensiver. Er spricht über seinen Nachbarn, den netten Nazi, sie erzählt, sie verfasse eine Studie über das Grosse im Kleinen. Gemeinsam beobachten sie kleine Diktatoren im Sand und haben die Grossen der Welt vor Augen. Die Grenzen zwischen Draufsicht, Einsicht und Zuversicht verschwinden offensichtlich, es entsteht ein herausforderndes Wechselspiel zwischen Beobachtenden und Beobachteten.

«Ein Feuerwerk an Ideen, Sprachakrobatik und schauspielerischer Meisterschaft»

Doku Wollen Sie wippen?

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Elisabeth Hart
Leipzig

(*1985) arbeitet als freie Schauspielerin und Kabarettistin. Sie studierte von 2004 bis 2008 an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig Schauspiel und war von 2006 bis 2010 engagiert am Theater Chemnitz und später am Theater in Bochum. Dort spielte Sie unter anderem Hauptfiguren an der Seite von Burghard Klaußner und unter der Regie von Dieter Giesing und wurde mehrfach Teil der Improshow „Blind Date“ von Kristo Šagor. Sie stand für deutsche Kino – und Fernsehproduktionen vor der Kamera. Sie war zum Beispiel Teil des Casts für den Kinofilm „NVA“ von Leander Haußmann.

Ab 2009 bekam Ihre Karriere endlich den wohlverdienten Knick und sie machte eine Ausbildung zur Fluglehrerin für das Gleitschirmfliegen und unterrichtete dies fünf Jahre in ganz Europa. 2012 wurde Sie festes Ensemblemitglied der Kabaretts „Academixer“ in Leipzig. Mehrfach war sie Gast in der MDR Talkshow „Riverboat“. Seit 2014 geht Sie mit unterschiedlichen Kabarettduos auf Tour, leitete Improvisationsgruppen und war Hauptorganisatorin der prodemokratischen und deutschlandweiten Kabarett Veranstaltung „Blau machen ist keine Alternative“.

www.elisabethhart.de

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Rhaban Straumann
Olten/Leipzig

(*1972) fand über die Ausbildung zum Theaterpädagogen (1996-1998) auf die Bühne. Von 1999-2001 liess er sich in Zürich zum Schauspieler ausbilden. 2003 kam sein erstes Abendfüllendes Programm «Amor, Venus & Koller» zur Premiere. 2006 gründete er mit Matthias Kunz das Satireduo Strohmann-Kauz, als Duo lancierten sie damit den Begriff Theaterkabarett. 2014 gewannen sie das ComedyRatings der SonntagsZeitung, 2019 wurden sie für «Sitzläder – der letzte Stammtisch» mit mit einem Stipendium des SSA ausgezeichnet und mit dem Kulturpreis der Stadt Langenthal geehrt. Seit 2017 sind Strohmann-Kauz der improvisierende Side-kick der Sonntagssatire «Kaiser-Schmarren» im Casino Theater Winterthur. 2012 lancierte das Duo den satirischen Spaziergang durch Olten. Mit «Palaver» entwickelten Kunz und Straumann 2019 ein neues Talkformat mit Gästen für das Theaterstudio Olten. Über 10 Jahre war Straumann Maß gebender Bestandteil der Musik- und Satireschau «Nachtfieber». Mit seinen Büchern geht Straumann auf Lesetour, 2008 «Ges(t)ammelte Werke», 2014 «Wolken melken», seit 2021 «noch ist heute» mit Jane Mumford. Seit 2021 ist er zudem im Duo „Hart auf Hart“ mit Elisabeth Hart auf Tour („wollen Sie wippen“).

2004 wurde er mit Werkjahrbeitrag des Kantons Solothurn ausgezeichnet. 2009 erhält er den Anerkennungspreis für Schauspiel der Stadt Olten. Der Kanton Solothurn zeichnet ihn 2014 mit dem Preis für Schauspiel aus.

www.rhabanstraumann.ch

Rhaban Straumann

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